Imbolc hat den Charakter eines Fruchtbarkeits– und Frühlingsfestes, ist aber auch ein Fest des Lichtes, welches, je nach Deutung, am 1. oder 2. Februar gefeiert wird.
Für die Christen ist der 2. Februar ein Fest der Begegnung des Herrn, denn zu Beginn unserer Zeitrechnung schrieb das mosaische Gesetz vor, ein neugeborenes Kind innerhalb einer bestimmten Frist in den Tempel zu bringen, dem auch die Eltern Jesu folgten. Da rund um die Tempel damals zahlreiche Wachsmärkte (Licht(er)messen) aufgebaut waren, wo die Familien ihre für das nächste Jahre benötigten Kerzen einkauften, bürgerte sich der christliche Name Mariä Lichtmess ein.
Seit dem 13. Jahrhundert feiert man die 'Fast-Nacht' vom Donnerstag bis zum Dienstag
vor Aschermittwoch. Später entstanden die Traditionen der Umzüge am Rosenmontag, die Weiberfastnacht am Donnerstag oder gar die Vorverlegung des Beginns der Narretei auf den 7. Januar (dem Tag nach Epiphanias, was Erscheinung bedeutet und das Fest des Kindes in der Krippe ist), oder gar auf den 11. November des Vorjahres.
Dabei wurden die Masken in Venedig nicht nur im Karneval getragen, sondern rund ums Jahr, was damalige Politker immer wieder versuchten zu unterbinden. Man fürchtete, teils zurecht, dass Straftaten mit Masken begingen wurden oder dass Schabernack getrieben wurde, wie z. B. ein als Frau vekleideter Mann, der sich so Zugang zu bestimmten Veranstaltungen verschaffen konnte.
Alles in allem hat Venedig eine lange Geschichte der Ge- und Verbote für das Tragen von Masken hinter sich. Selbst in jüngster Zeit, diesmal aus umweltpolitischen Gründen, wurden Karnevalsveranstaltungen restriktiv behandelt. Die Faszination der Maskierung jedoch ist geblieben, wie man in unzähligen Filmen, Büchern und Bildern erleben kann.
Egal ob es Fastnacht, Fasching, Karneval oder sonstwie heißt, die Intention dahinter ist dieselbe: