In der christlichen Kultur kommen diese Feiertage nicht vor. Sie entstammen einer Zeit, als man sich noch der hellen und dunklen Stunden eines Tages bewusst war. Beide Feste liegen an den Tagen im Jahr, an denen der Tag und die Nacht gleich lang (Equinox, Äquinoktium) sind. Im Frühjahr ist dies der 21. März (Ostara) und im Herbst der 21. September (Mabonadh)
Übrigens fällt Ostern ebenfalls in diese Zeit, denn die christlichen Religionen haben ihr Osterfest an den heidnischen Terminen und Ritualen angelehnt.
Natürlich könnte man dies auch an jedem anderen Tag tun, aber Rituale und feste Termine unterstützen die Versprechen an sich selbst. Außerdem bietet die Natur an diesen zwei Tagen das Symbol der Balance frei haus. Selbst das Sternzeichen im September, die Waage, zeigt an, dass es in diesen Tagen um das Finden des Gleichgewichtes geht - im Alltag, im Beruf und für sich selbst. Für alle Rituale, die sich um Balance und Harmonie drehen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. 