Heidnischer Brauch? Christliches Fest?
Somit wird das Osterfest automatisch mit den heidnischen Frühlingsfesten in Verbindung gebracht, die ja auch das Ende des Winters feiern. Am Bekanntesten sind die Feste zur Tagundnachtgleiche, die im Namen der keltischen Göttin Ostara gefeiert werden, von der jedoch einige Forscher behaupten, sie hätte es als Kultgöttin niemals gegeben.
Woher kommt der Brauch des Ostereis?
Die Qual der Farbwahl gab es allerdings damals noch nicht, da alle Eier einfarbig rot gefärbt wurden, was teilweise auch mit der Farbe des Blutes Christi gedeutet wurde. Erst zu Beginn des 13. Jahrhunderts begann man mit der küntlerischen Gestaltung der Ostereier. Bald kam dann auch der Brauch auf, Ostereier aus vielen verschiedenen Materialien selber zu erschaffen, z. B. aus Holz, Papier, Glas, Metall, Silber, Gold... usw. Die heute wohl bekanntesten und teuersten Eier sind die Fabergé-Eier aus edelsten Metallen und Juwelen. Sie wurde erstmalig 1885 von der Familie Fabergé an Zar Nikolaus II. verschenkt.
Was hat Ostern mit Hasen zu tun?
nach langen Wintermonaten sich auf der Futtersuche in Dörfer und Gärten wagte, zeigte er ein ungewöhnliches und damit auffälliges Verhalten. Möglicherweise lässt sich auch so erklären, warum man dem Hasen andichtete, er würde die Eier im Gras der Gärten verteilen.
Seine Wurzeln hat das christliche Osterfest im jüdischen Pessach (aramäisch und bibelgriechisch Pas:cha gesprochen), einem Fest, das von den Juden noch immer am 14. Tag des jüdischen Frühlingsmonats Nisan gefeiert wird. Zur Zeit dieses Festes soll Jesus in Jerusalem gekreuzigt worden sein.
Im Haus vertrieb man sich die Zeit und tut es noch bis heute, mit dem Bemalen der Eier für das gemeinsame Osterfrühstück. Dabei kommen auch die traditionellen Naturfarben wieder zum Einsatz, die fast jeder zuhause hat:
